Das Duran Duran Konzert in Stuttgart! Über 100 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich.
Nach langer Zeit gehen die Jungs wieder auf Tour und übertragen ihre einzigartige Energie auf das Publikum. Viele der Duran Duran Konzerte dauern weit über 2 Stunden. Die Freude der Musiker an dem Auftritt ist dabei immer ersichtlich.
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Infos zu Duran Duran
Duran Duran ist eine britische Pop-/New-Wave-Band, die 1978 in Birmingham gegründet wurde und zu den prägenden Gruppen der frühen 80er-Jahre gehört. Lange Zeit war es ruhig um die Jungs geworden. Nun endlich das Duran Duran Konzert, unter anderem in Stuttgart.
Gründung und Name
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Gegründet wurde die Band 1978 im britischen Birmingham von Nick Rhodes und John Taylor, zunächst noch mit Stephen Duffy als Sänger.
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Der Name „Duran Duran“ stammt vom Bösewicht Durand Durand aus dem Science-Fiction-Film „Barbarella“ mit Jane Fonda.
New Romantics und MTV
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Duran Duran gelten als Vorreiter der New-Romantic-Szene und des Synth-Pop/New Wave der frühen 80er.
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Sie gehörten zu den großen „MTV-Stars“ der sogenannten Second British Invasion in den USA und nutzten aufwendig produzierte Musikvideos konsequent als Stilmittel.
Welterfolge und Rekorde
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Mit Songs wie „Hungry Like the Wolf“, „Rio“, „The Reflex“ und „The Wild Boys“ erreichten sie hohe Chartplatzierungen weltweit und füllten Anfang der 80er große Stadien auf mehreren Kontinenten.
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Insgesamt hat die Band mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft und zahlreiche Top‑10‑Singles in Großbritannien und den USA platziert.
Bond-Titel und Adel-Fan
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Mit „A View to a Kill“ schrieben sie den Titelsong zum gleichnamigen James-Bond-Film; es war der erste Bond-Song, der in den USA auf Platz 1 der Charts kam.
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Prinzessin Diana bezeichnete Duran Duran einmal als ihre Lieblingsband, weshalb die britische Presse sie zeitweise „Fab Five“ in Anlehnung an die Beatles („Fab Four“) nannte.
Auszeichnungen und Comeback-Momente
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1985 gewannen sie bei den BRIT Awards den Preis für das beste britische Video („The Wild Boys“), 2004 erhielten sie dort den Preis für ihren herausragenden Beitrag zur Musik.
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1993 bekamen sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, was ihren Status als langlebige Popinstitution unterstreicht.
Wichtige Alben
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Das Debütalbum „Duran Duran“ (1981) etablierte ihren Mix aus New Wave, Synth-Pop und Funk; Hits daraus sind u.a. „Girls on Film“.
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„Rio“ (1982) gilt als ihr zentrales Werk, mit Songs wie „Rio“ und „Hungry Like the Wolf“ und sehr detailreicher Studioarbeit an Grooves und Synth-Flächen.
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Spätere, musikalisch reifere Höhepunkte sind das „Wedding Album“ (1993) mit „Ordinary World“ und „Come Undone“ sowie „All You Need Is Now“ (2010/2011), das bewusst an den Sound der frühen 80er anknüpft.
Songwriting-Stil
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Die Stücke entstehen meist kollektiv: Grundgerüste kommen oft von Bass (John Taylor) und Schlagzeug (Roger Taylor), worauf Synths und Gitarren Schichten legen.
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Simon Le Bon schreibt viele Texte eher bildhaft und assoziativ („images and sensations“), weniger als klassische Storys; das prägt den leicht rätselhaften Charakter vieler Songs.
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Typisch sind starke Basslinien, markante Refrains und häufig modale oder überraschende Akkordwechsel, die die Songs „poppig“, aber harmonisch relativ raffiniert wirken lassen.
Produktion und Sound
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In den 80ern arbeiteten sie mit Produzenten wie Colin Thurston („Duran Duran“, „Rio“) und Alex Sadkin, die ihren dichten, aber sehr klar getrennten Bandsound prägten.
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„The Reflex“ ist ein klassisches Beispiel für 80er-High-End-Produktion: stark bearbeitete Drums, harte Snare, stark komprimierte Bassspuren und aufwendige Effekt-Layer, die im Mix gegeneinander „arbeiten“.
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Später holten sie u.a. Mark Ronson („All You Need Is Now“) ins Boot, der analoge Anklänge und moderne Produktion kombinierte, um den frühen Duran-Duran-Sound zeitgemäß zu aktualisieren.
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Duran Duran Konzerte und die Skandale
Duran Duran hatten in den 80ern ein ziemlich exzessives Image – ein paar der markanteren „Skandale“ sind vor allem Sex‑, Drogen‑ und Partygeschichten.
Sex & Zensur: „Girls on Film“
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Das ungekürzte Video zu „Girls on Film“ (1981) zeigte halbnackte Models, Fetisch‑Posen und explizit erotische Szenen und wurde von der BBC verboten und bei MTV stark geschnitten.
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Gerade der Skandal half der Band: Die Kontroverse brachte enorme Aufmerksamkeit und trug dazu bei, sie in den USA als „verboten, also spannend“ zu etablieren.
Drogen- und Partyexzesse
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Bandmitglieder erzählen heute offen, dass in den 80ern Kokain und andere Drogen quasi zum Alltag gehörten; es wurde teilweise sogar „über Roomservice“ in Hotels wie dem Sunset Marquis bestellt.
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Vor allem Bassist John Taylor und Gitarrist Andy Taylor beschrieben später, wie der massive Drogenkonsum ihre Gesundheit belastete, Beziehungen zerstörte und letztlich auch die Banddynamik beschädigte, bis Reha-Aufenthalte nötig wurden.
Medienenthüllungen und Imagebruch
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Ein ehemaliger Bodyguard packte in der Boulevardpresse über Drogen, Groupies und exzessive Nächte aus und zerstörte damit das anfänglich relativ „saubere“ Image der Band.
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In seinen Erinnerungen spricht Andy Taylor von „Verrat“, weil die internen Eskapaden so detailliert öffentlich gemacht wurden.
Gefährliche Unfälle statt „klassische“ Skandale
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1985 kenterte Simon Le Bons Maxi‑Yacht „Drum“ beim Fastnet‑Race durch einen Konstruktionsfehler; er und fünf Crewmitglieder waren rund 40 Minuten in einem Luftpolster im umgestürzten Boot eingeschlossen, bevor sie dramatisch gerettet wurden.
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Die Bilder, wie Le Bon in Unterwäsche ins Rettungschiff bzw. in den Helikopter gezogen wird, gingen um die Welt; er selbst spricht von einer Nahtoderfahrung, die sein Leben spürbar verändert habe.