Chris Pohl ist der Mastermind der Dark-Pop-Band Blutengel und Pionier der deutschen Gothic-Szene, der seit über 30 Jahren elektronische Musik mit emotionalen Texten zu Vampir-Romantik und Erotik prägt. Seine Projekte wie Terminal Choice und Seelenkrank haben ihn zum „Dieter Bohlen der Schwarzen Szene“ gemacht, mit Chart-Erfolgen und Millionenverkäufen.
Steckbrief Chris Pohl
Chris Pohl hat sich mit seinem Dark-Pop Projekt Blutengel einen Namen machen können.| Band: | Blutengel, Terminal Choise … |
| Geboren als: | Chris Pohl |
| Geboren am: | 09.02.1972 (Berlin-Kreuzberg) |
| Staatsangehörigkeit: | Deutsch |
| Beruf: | Sänger, Produzent, Songwriter, Label-Inhaber (Fearsection). |
Persönliche Daten
Christian Pohl, in Berlin-Kreuzberg geboren, wächst in der pulsierenden Metropole auf, die seine dunkle, urbane Ästhetik formt. Als Kind der 80er-Jahre liebt er Synthie-Pop-Ikonen wie Depeche Mode und Yazoo, was seinen Sound prägt. Privat offenbart er in Interviews eine wilde Vergangenheit: SM-Fetische, Vampir-Sex-Fantasien und BDSM-Erfahrungen, die er in Musik verarbeitet – von Rasierklingen bis Gang-Bang-Experimenten.
Heute lebt er in Berlin, betreibt sein Label Fear Section und engagiert sich in der Szene. Er ist Vater, hasst Social-Media-Hater und streamt Podcasts auf Getnext.to. Seine Leidenschaft für 80er-Retro und dunkle Romantik treibt Projekte wie She Hates Emotions an.
Vita
Pohl startet 1993 mit Tumor (EBM), dann Terminal Choice (Synth-Rock) – Demotapes bei Dead In Line Records. 1995 erstes Album „Injustice We Trust“, Stil von Electro zu Rock. 1996 gründet er Seelenkrank (Fetisch-Electro), das wegen Label-Streits endet. 1998 entsteht Blutengel aus Seelenkrank-Asche: Debüt „Child of Glass“ (Maschinenwelt), mit Female-Vocals für Düster-Pop.
2001 Label Fear Section, Projekte Pain of Progress („Frozen Pain“, 2002), Miss Construction („Kunstprodukt“, 2008). Blutengel boomen: Alben wie „Seelensflug“ (2001), „Engelsblut“ (2002), Chart-Platzierungen. 2010er: „Alphabet“ (2018), „Omen“ (2016), UN:GOTT (2020). 2022 25-Jahre-Jubiläum mit Remastern monatlich. 2025: Neue Singles wie „Spiel mit mir“, Album „Dämonen: Sturm“.
Nebenprojekte: She Hates Emotions (2020, 80er-Synth-Wave, „Melancholic Maniac“), Terminal Choice-Reunion. Touren weltweit, Festivals wie M’era Luna, Amphi.
Debütsong
Blutengels Debüt-Single „Rumpelstilzchen“ (1999) mischt Future Pop mit Märchen-Düsterkeit, markiert Pohls Wandel zu melodischem Dark Pop. Es legt den Grundstein für Hits mit Liebe, Tod und Erotik.
Früher: Terminal Choices „Torture“ (1996), aggressiver Electro. Seelenkranks Tracks mit SM-Themen. „Rumpelstilzchen“ etabliert den Engels-Sound.
Entwicklung
Von rohem EBM (Tumor) über Synth-Rock (Terminal Choice: „Black Past“, 1998) zu Fetisch-Electro (Seelenkrank) evolviert Pohl zu Dark Pop mit Blutengel: Melodien, Female-Vocals (Ulrike Goldmann, später Nina Benz), Themen Vampirismus, Fetisch. Alben wie „Tränenherz“ (2001), „Monument“ (2022-Jubiläum) erreichen Charts.
Nebenprojekte erweitern: Pain of Progress (Electro), Miss Construction (Punk-Electro), She Hates Emotions (minimalistischer Wave, „See The Light“). 2020er: Streaming-Fokus, Podcasts, Live-Shows mit Bühnenblut und Erotik. 2026: Neue Blutengel-Alben, Touren.
Genre – Musikstil
Chris Pohls Kern: Dark Pop/Future Pop – melodischer EBM mit Synth-Pop, Electro, Gothic-Rock-Elementen. Texte auf Deutsch/Englisch zu Liebe, Tod, Vampirismus, Sex-Fetischen; männlich-weibliche Vocals, dramatische Hooks.
Einflüsse: 80er New Wave (Depeche Mode), Industrial (Rammstein). Bei Blutengel: Tanzbar, hymnisch; She Hates Emotions: Minimal-Synthie mit Melancholie. Stil: Düster-romantisch, nie bombastisch
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