Noah Levi ist ein deutscher Sänger und Songwriter, der vom Casting-Kid zum eigenständigen Urban-Pop-Künstler gereift ist und längst nicht mehr nur als „The Voice Kids“-Gewinner wahrgenommen wird.
| Künstlername/n: | Noah Levi |
| Geboren als: | Noah Levi Korth |
| Geboren am: | 14.05.2001 in Berlin |
| Staatsangehörigkeit: | Deutsch |
| Wohnort: | Berlin |
| Größe: | 1,81 m |
| Beziehungsstatus: | Solo |
| Sternzeichen: | Stier |
| Lieblingsessen: | Pizza |
| Sänger seit: | 2014 |
| Debüt-Single: | Love Is The Hardest Drug |
| Debüt-EP: | Jung & Naiv, 2019 |
| Debüt-Album: | 555 (11/2022) |
Persönliche Daten
Noah Levi Korth wurde am 14. Mai 2001 in Bergisch Gladbach geboren und wuchs in Köln auf. Schon früh hatte er Schwierigkeiten, sich im Schulalltag zu konzentrieren, fand aber in der Musik einen Ausgleich und schließlich seine Berufung. Heute lebt er in Berlin, arbeitet als Musiker, Songwriter und Model und ist auf Social Media mit einer großen, überwiegend jungen Fanbase aktiv.
Sein Künstlername verkürzt schlicht Vor- und Zweitnamen, wirkt aber wie ein bewusst gewähltes Pop-Pseudonym. Privat zeigt er sich modebewusst, social-media-affin und offen für Kollaborationen, gleichzeitig betont er in Interviews, dass er seinen Werten treu bleiben und sich nicht verbiegen lassen will.
Vita
Durch seinen Gitarrenlehrer entdeckt Noah Levi die Musik und beginnt als Kind, Songs aufzunehmen und zu covern. Mit 13 Jahren nimmt er 2015 an der Sat.1-Show „The Voice Kids“ teil, kommt ins Team von Lena Meyer-Landrut und gewinnt die dritte Staffel – ein Sieg, der ihm 15.000 Euro Preisgeld, große mediale Aufmerksamkeit und den ersten echten Karriereschub bringt. Inspiriert von Ed Sheeran, den er als Vorbild nennt, beginnt er, vermehrt eigene Songs zu schreiben und Straßenmusik zu machen.
Parallel zur Schule baut er sich ein Publikum auf, spielt kleine Konzerte und sammelt Erfahrung im Studio. 2017 leiht er der Hauptfigur Max im Animationsfilm „Die Häschenschule – Jagd nach dem Goldenen Ei“ seine Stimme, was ihm einen zusätzlichen Fuß in die Entertainment-Welt öffnet. 2019 erscheint sein Debüt-Tape „Jung & Naiv“, begleitet von intensiver Promo, Interviews und ersten eigenen Tourdaten. Es folgen EPs und Alben: „Indigo“ (EP, 2021), „Zwischen den Zeilen“ und später „555“, mit denen er sich Schritt für Schritt vom Casting-Stempel löst und als ernstzunehmender Urban-Pop-Artist etabliert.
2024/2025 tritt Noah bei „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?“ an, der von Stefan Raab initiierten Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest in Basel. Auch wenn er das Halbfinale verpasst, nutzt er die Bühne, um sich einem noch breiteren Publikum zu präsentieren – und arbeitet weiter an neuen Singles wie „GEISTER“.
Debütsong
Seine erste offizielle Single nach „The Voice Kids“ ist „Down“ (2019), mit der er sich klar von der reinen Casting-Show-Ästhetik absetzt. „Down“ verbindet urbane Beats, Pop-Hooks und eine selbstbewusste, reflektierte Attitüde – thematisch geht es um Selbstbestimmung, Druck von außen und den Anspruch, seinen Weg „genau so, wie es mir passt“ zu gehen. Die Single wird von einer hochwertigen Video-Produktion begleitet und dient als Lead-Track für das Tape „Jung & Naiv“.
Zuvor war er zwar durch Cover-Auftritte bei „The Voice Kids“ prominent, doch „Down“ ist der Song, mit dem er sich als eigenständiger Künstler positioniert. Das Stück legt den Grundstein für seinen typischen Mix aus Pop und Soul mit Rap-Elementen.
Entwicklung
Nach „Down“ und dem Tape „Jung & Naiv“ baut Noah konsequent seine Diskografie aus. 2019 erscheint „Drei Straßen“, eine Single über eine „perfekt unperfekte“ Beziehung, in der nicht materieller Reichtum, sondern gemeinsame Momente zählen. Im Laufe der Jahre folgen Songs wie „Cali“, „Was Helden tun“, „INDIGO“, „WER BIN ICH WENN NICHT DEIN MANN“, „SHOW U OFF“, „BLIND“ und „GEISTER“, die thematisch von Leichtigkeit über Selbstzweifel bis zu erwachsener Reflexion reichen.
Mit dem Album „555“ (2022) öffnet er seinen Sound stärker Richtung Urban, Indie, Rap und Latin-Elemente und experimentiert mit komplexeren Arrangements. Kritiken betonen, dass er sich teils „verrennt“, aber gerade diese Experimentierfreude hebt ihn aus der deutschen Pop-Masse heraus. Gleichzeitig wächst sein Live-Profil: Support-Touren, eine eigene Headliner-Tour, Clubshows (z.B. Club Stereo, Strom, Zeche Carl) und eine stetig wachsende Fangemeinde, die ihm auf Instagram im sechsstelligen Bereich folgt. Spätestens mit der ESC-Vorentscheidung 2025 ist aus dem Teenie-Star ein etablierter Pop-Act geworden, der im deutschsprachigen Raum fest verankert ist.
Genre – Musikstil
Noah Levi bewegt sich unter dem Label „Urban Pop“, das er selbst gerne nutzt, um seine stilistische Freiheit zu beschreiben. Seine Songs verbinden eingängigen Pop mit Soul, Indie, Rap-Einflüssen und gelegentlichen Latin-Rhythmen, was vor allem auf „555“ deutlich wird. Charakteristisch sind melodische Hooks, eine warme, leicht rauhe Stimme und sehr persönliche Texte, die oftmals aus der Ich-Perspektive geschrieben sind und Themen wie Selbstfindung, Beziehungen, Leistungsdruck und Träume behandeln.
Im Vergleich zu vielen Casting-Show-Alumni sind seine Texte erstaunlich reflektiert und seine Produktionen experimentierfreudiger, als man es einer so jungen Karriere oft zutraut. Gleichzeitig bleibt er radiofreundlich und nah an einem jugendlichen Publikum, das sich in seinen Geschichten wiederfindet.
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