Gamazda, das ist die seit einiger Zeit angesagte Klavier Rebellin aus Moskau, die es schafft, auf ihrem Piano Rock mit Klassik mit voller Dynamik zu entfessen. In unserem Musikmagazin haben wir uns die junge Künstlerin einmal näher angesehen.
In einer Welt, wo Rock und Klavier wie Feuer und Wasser wirken, ist Gamazda die Crossover-Künstlerin, die beides zu einer explosiven Symphonie verschmilzt. Aleksandra Kusnezowa, ihr bürgerlicher Name, wurde am 20. April 1991 in Moskau geboren und ist heute 34 Jahre alt. Sie wuchs in einer Musikerfamilie auf, wo Noten so alltäglich waren wie Brot – beide Eltern sind Profis, die ihr von klein auf die Tasten nahmen.
Gamazda – klassische Wurzeln
Schon mit drei Jahren hockte Aleksandra am Klavier, improvisierte Melodien, während ihre Eltern probten. Nach zwölf Jahren an einer Elite-Musikschule meisterte sie das Staatliche Moskauer P.-I.-Tschaikowski-Konservatorium und schloss 2014 mit Auszeichnung ab. Preise häuften sich bei Wettbewerben in Russland und international – doch die klassische Welt fühlte sich eng an. „Ich wollte Rock-Energie, nicht nur Noten“, gesteht sie in Interviews. Eine Anekdote: Als Kind spielte sie heimlich Metallica-Riffs nach, versteckt vor den strengen Lehrern – ein Funke, der später explodierte.
YouTube-Durchbruch: Von Null auf Millionen
2019 wagte sie den Sprung: Der Kanal „Gamazda“ ging online, benannt nach einem mythischen Feuergott – passend zu ihrer brennenden Leidenschaft. Ihr erstes Video, „In the End“ von Linkin Park, filmte sie in einer Kirche, Klavierhall hallt durch Gewölbe. Innerhalb Wochen Millionen Views, heute über 100 Millionen insgesamt und 600.000 Abos. Hits wie „Nothing Else Matters“ (Metallica), „Don’t Stop Me Now“ (Queen) oder „November Rain“ (Guns N‘ Roses) gehen viral – Red Hot Chili Peppers, Tool und Papa Roach liken und teilen.

Sie filmt in epischen Locations: Verlassene Kirchen, Nebelwälder, dramatische Lichter – jedes Cover eine visuelle Story. Fakt, den wenige kennen: Gamazda arrangiert alles selbst, transkribiert Gitarren-Soli für Klavier per Ohr, ohne Software. „Es ist wie Übersetzen einer Seele“, sagt sie.
Gamazda – Live-Zauber
YouTube war der Funke, Konzerte das Feuerwerk. 2023 startete sie Live-Shows: Erstes Mal in Europa Wien, Publikum tobt bei „The Show Must Go On“. Heute tourt sie Europa – Prag, Hradec Králové, Petrof-Galerie –, verkauft Noten via gamazda.net. Ihre Bühnenpräsenz: Langes Haar, Lederjacke, stampfende Pedale – Klassik meets Metal-Moshpit. Anekdote: In Hradec Králové brach ein Pedal während „Through the Fire and Flames“ (DragonForce) – sie spielte weiter mit bloßen Fäusten, Publikum johlte minutenlang.
Wenige wissen: Sie lehnte klassische Solokarrieren ab, um frei zu bleiben. Spotify und Apple Music streamen ihre Tracks, Patreon-Fans finanzieren Abenteuer. Ihr Motto: „Rock Piano from Russia with love“.
Unbekannte Fakten: Die Frau hinter dem Mythos
Gamazda ist mehr als Virtuosin – sie editiert Videos selbst, reist solo durch Europa. Geheimes Detail: Ihre Familie inspirierte den ersten Cover – Vaters Gitarre, Mutters Gesang zu Queen’s „Bohemian Rhapsody“. Sie meidet Social-Media-Drama, fokussiert Musik. Ein Insider-Fakt: Während des Ukraine-Kriegs pausierte sie Uploads, spendete still Einnahmen an Hilfsprojekte – „Musik heilt Grenzen“. Und: Sie plant ein Originalalbum mit Rock-Komponisten, crossover pur.
Heute, mit Tour 2025/2026, erobert Gamazda Hallen. Von Moskauer Wunderkind zur globalen Ikone – ihre Tasten zünden Feuerwerke, die Rockfans und Klassikliebhaber vereinen. Die Crossover-Queen ist angekommen.
Ihre besten Rock-Piano-Covers
Die absoluten Must-Sees
- Linkin Park – In the End: Ikonisches Kirchen-Video, emotionale Nuancen und Breakdowns – ihr Durchbruchshit mit über 50 Mio. Views.
- Metallica – Nothing Else Matters: Zarte Ballade mit epischem Build-up, pure Gefühlstiefe.
- AC/DC – Thunderstruck: Wahnsinnige Geschwindigkeit, stampfende Riffs am Klavier – Adrenalin pur.
- Queen – Bohemian Rhapsody: Opernhaftes Meisterwerk, jede Note perfekt – ein Meilenstein.
- Guns N‘ Roses – November Rain: Dramatische Klänge, Solo-Explosion – filmisch und intensiv.
Für Speed-Fans und Fortgeschrittene
- Metallica – Master of Puppets: Thrash-Metal-Komplexität, brutal präzise.
- DragonForce – Through the Fire and Flames: Guitar-Hero-Horror als Solo – atemberaubend schnell.
- System of a Down – Chop Suey!: Chaotischer Opener, explosiv energiegeladen.
Live Konzerte in Deutschland 2026
Gamazda plant mehrere Live-Auftritte in Europa 2026 mit ihrer „Piano Rewind“-Show – Rock-Covers am Klavier. Hier die bestätigten Termine (Stand April 2026).
Bekannte Konzerte 2026
- 7. März 2026: Wassenberg-Ophoven, Deutschland (Bürgerhaus Ophoven). Elektrisierende Show nach Tour-Höhepunkten wie Wien und Paris.
- 16. April 2026: Prag, Tschechien (Nova Spirála, 19:00 Uhr). Ihr „größtes Konzert bisher“ – ausverkauft im Voraus!
- 12. Dezember 2026: Heppenheim, Deutschland (Kurmainzer Amtshof / Kurfürstensaal, 20:00 Uhr). Von Metallica bis Queen – Tickets verfügbar.
Fotos: SocialMedia Gamazda

