Mit ihrer rauen, soulvollen Stimme und einer Bühnenpräsenz, die Zuschauer in Ekstase versetzt, hat Zaz die Welt der Musik erobert. Die französische Sängerin, die mit Hits wie „Je veux“ eine Rebellion gegen Konsum und Oberflächlichkeit anstößt, verkörpert den Geist des modernen Chanson – frech, authentisch und voller Leidenschaft. Seit ihrem Durchbruch 2010 begeistert sie Millionen mit Alben, die Platinstatus erreichen, und Tourneen, die Stadien füllen.
| Künstlername: | Zaz |
|---|---|
| Bürgerlicher Name: | Isabelle Geffroy |
| Geburtstag: | 1. Mai 1980 |
| Geburtsort: | Tours |
| Heimat: | Frankreich |
| Nationalität: | Französisch |
| Sternzeichen: | Stier |
| Instrument/e: | Klavier, Geige, Gitarre |
Zaz: Persönliche Daten
Isabelle Geffroy, besser bekannt als Zaz, wuchs in einer Familie auf, die Musik liebte – ihre Mutter unterrichtete Spanisch, der Vater arbeitete als Elektriker. Schon als Kind zeigte sie Talent: Mit sieben Jahren landete sie im Finale eines Rundfunk-Castings auf Platz zwei.
Die Scheidung der Eltern mit neun Jahren prägte sie tief und floss später in ihre Texte ein, die oft von Freiheit und innerer Stärke handeln. Trotz bescheidener Wurzeln in Tours entwickelte sie eine unabhängige Persönlichkeit, die sich gegen Konventionen stemmt. Heute steht sie für Nachhaltigkeit und Humanismus, spendet Merch-Einnahmen an die Bewegung Colibri und tritt regelmäßig für Les Enfoirés auf, um Bedürftige zu unterstützen.
Zaz: Vita
Die Vita von Zaz liest sich wie ein Abenteuerroman. Ab fünf Jahren lernte sie Klavier, Gitarre und Geige, doch der Durchbruch kam erst später. Mit 20 studierte sie am CIAM in Bordeaux und sang in der Latin-Rock-Band Don Diego, mit der sie beim Festival Musiques Métisses in Angoulême auftrat. 2006 zog es sie nach Paris ins Cabaret Les Trois Maillets, wo sie täglich fünf Stunden rockte – eine Schinderei, die ihren unerschütterlichen Bühnenwillen schmiedete. Auf den Straßen von Montmartre traf sie Produzent Kerredine Soltani, und 2009 gewann sie den Talentwettbewerb Réservoir Generation im Pariser Olympia ohne Fanclub, was Raphaël Haroche zu drei Songs inspirierte. Ihr Debütalbum „Zaz“ nahm sie 2010 in Québec und Frankreich auf, es toppte die Charts und wurde mehrfach Diamant. Seitdem folgten Welttourneen, Auftritte in Salzminen Kolumbiens, Sibirien und Ägypten sowie der Gipfelaufstieg auf den Mont Blanc 2012, wo sie „Je veux“ unplugged spielte – ein Moment, der in einem arte-Film verewigt wurde.
Zaz: Debütsong
„Je veux“ explodierte 2010 als Debütsingle und wurde zur Hymne einer Generation. Der Text – „Je veux d’l’amour, d’la joie, de la bonne humeur“ – lehnt Luxus ab und fordert Echtes, was perfekt zu Zaz‘ rebellischem Image passt. Das Lied toppte Charts in Belgien, erreichte Gold in Deutschland und Platin in der Schweiz. Offiziell auf ihrem YouTube-Kanal findet ihr die ikonische Live-Version. Es markierte nicht nur den Start ihrer Karriere, sondern wurde zur Visitenkarte, die sie bis heute in Konzerten feiert.
Zaz: Entwicklung
Von der Straßenmusikerin zur Chartstürmerin: Zaz‘ Entwicklung ist atemberaubend. Nach dem Debüt 2010 folgte 2011 das Live-Album „Sans tsu tsou“, 2013 „Recto verso“ mit „On ira“, das erneut Platin holte. 2014 widmete sie „Paris“ der Stadt der Liebe mit Quincy Jones-Produktion, darunter „Paris Sera Toujours Paris“. „Effet miroir“ 2018 mischte Französisch und Spanisch, „Isa“ 2021 brachte Kollaborationen wie mit Till Lindemann von Rammstein in „Le Jardin des Larmes“. Ihr sechstes Album „Sains et saufs“ erschien September 2025 und chartete hoch in Frankreich. Tourneen? 2025 ausverkauft in Deutschland, 2026 neun Open-Air-Shows in Bonn, München, Berlin – Rolling Stone präsentiert. Sie gründete 2017 das Crussol Festival und sammelte Auszeichnungen wie den ECHO Pop 2015. Heute, mit über 1,6 Millionen verkauften Debüt-Exemplaren, bleibt sie authentisch: Keine Glitzerdiva, sondern Kämpferin für echte Emotionen.
Zaz: Genre – Musikstil
Zaz webt Nouvelle Chanson mit Jazz, Soul, Folk und Gypsyswing zu einem einzigartigen Klangteppich. Ihre raue Stimme, inspiriert von Edith Piaf und Jazz-Ikonen, tanzt über Akustikgitarren, Kontrabass und swingende Rhythmen – mal cabaret-mäßig verspielt, mal soulvoll intensiv. Texte greifen Alltagsrebellion auf: Anti-Konsum in „Je veux“, Liebesfreude in „Éblouie par la nuit“. Ihr Stil ist ehrlich, live-explosiv – kein Auto-Tune, pure Energie. Alben wie „Paris“ tauchen in Chanson-Klassiker ein, „Effet miroir“ flirtet mit Latin, „Isa“ experimentiert breiter. Fans lieben diese Mischung, die von Montmartre-Straßen bis Stadien reicht und Europa erobert.
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Zaz‘ Reise von Tours nach globalen Bühnen inspiriert weiter – ihre Musik ruft dazu auf, das Leben in vollen Zügen zu genießen, ohne Kompromisse. Mit Platin-Alben, Festivalgründungen und Touren 2026 bleibt sie die Stimme der Freiheit, die Herzen höher schlagen lässt.
