Zaz: Ungezähmte Stimme Frankreichs

Zaz stürmt in den späten 2000er-Jahren scheinbar aus dem Nichts auf die europäische Bühne – mit einer Stimme, die rau ist wie Kopfsteinpflaster im Regen und zugleich warm wie ein Sommerabend an der Seine. Die Frau hinter dem Künstlernamen heißt Isabelle Geffroy, geboren am 1. Mai 1980 in der französischen Stadt Tours. In einer Zeit, in der Pop glatt, perfekt und digital klingt, stellt sie sich hin, in Schiebermütze, Karohose und Springerstiefeln, und singt: „Je veux“ – ich will. Kein Luxus, keine Suite im Ritz, kein Champagner. Sie will Liebe, Lebensfreude, Menschlichkeit. Und plötzlich erkennt sich ein ganzes Land in ihr wieder: Frankreich, vom Krisendiskurs und politischer Müdigkeit gezeichnet, hat eine neue Stimme, die den Kitsch ablehnt und das echte Leben besingt.

Zaz: Wer hinter der Bühne steht

Isabelle Geffroy wächst als Tochter einer Französischlehrerin und eines Vaters, der bei einem Elektrizitätsversorger arbeitet, in eher einfachen Verhältnissen auf. Musik ist früh der Fluchtpunkt: Mit fünf beginnt sie Musikunterricht, lernt Klavier, Gitarre und Geige, mit sieben belegt sie bei einem Rundfunk-Casting mit Teilnehmern jeden Alters sensationell den zweiten Platz. Diese frühe Bestätigung ist mehr als Kinderkram – sie ist ein Versprechen. Als Vierjährige soll sie ihren Eltern bereits verkündet haben, dass sie Sängerin werden will.

Doch Idylle sieht anders aus. Ihre Eltern trennen sich, als sie neun ist – eine Erfahrung, die sie später offen als emotionalen Einschnitt beschreibt. In einem Interview erzählt sie, wie in dieser Zeit viel Unausgesprochenes in der Familie hing. Jeder kämpfte für sich, niemand sprach darüber, wie weh das alles tat. Diese Blockade, sagt sie, habe sie geprägt: Heute könne sie Dinge, die sie unglücklich machen, nicht mehr lange hinnehmen – sie müsse sie sofort ansprechen, verändern. Wer Zaz zuhört, erkennt diese Haltung in ihren Songs wieder: Ein ständiger Drang zur Ehrlichkeit, eine fast trotzig vorgetragene Weigerung, sich mit Halbheiten abzufinden.

Der Künstlername „Zaz“ klingt spielerisch, fast wie ein Ausruf. Tatsächlich ist „Zaz“ ein gängiger Spitzname für Isabelle in Frankreich – kurz, prägnant, wie ein Akkord in Großbuchstaben. Er passt zu ihrer Erscheinung: klein, drahtig, energiegeladen. Journalisten beschreiben sie als „koboldartig“, als Figur, die man in einem Pariser Hinterhof erwarten würde, nicht im glitzernden Showbusiness.

Zaz und die innere Rebellion

Die Familie hört zu Hause Jazz und klassische Musik, was ihr Klangempfinden früh prägt. Doch die Welt außerhalb der Wohnzimmermusik ist ein anderes Kapitel. Die Trennung der Eltern hinterlässt Risse, über die nicht gesprochen wird. Zaz beschreibt Jahre später, wie sie sich aus diesen „dysfunktionalen Mustern“ herausarbeiten musste – aus Verhaltensweisen, die Sicherheit versprachen, aber Entwicklung verhinderten. Sie beginnt, das eigene Innenleben zu durchleuchten, geht in Psychotherapie, lernt, sich selbst nicht als Anhängsel anderer Erwartungen zu begreifen.

Eine Anekdote zeigt, wie radikal sie mit Oberflächlichkeit bricht: Mit Anfang 20 beschließt sie, sich für ein Jahr nicht zu schminken – bewusst, um diese Maske, die sie vor allem „für andere“ trägt, loszuwerden. Sie will sich nicht mehr in den Spiegel schauen und überlegen, wie sie auf andere wirkt, sondern wie sie sich selbst fühlt. Dieses Experiment ist mehr als ein Styling-Statement; es ist der Versuch, sich von außen nach innen zu befreien.

Gleichzeitig trifft sie Entscheidungen, die man diplomatisch als „ungewöhnlich“ bezeichnen könnte. In einem Interview erzählt sie, dass sie sich mit 20 Jahren bewusst eine heruntergekommene Wohnung gesucht habe – ein Ort, der so gar nicht nach Aufstieg und Glamour klingt. Ihr Motiv: Sie will wissen, wer sie bleibt, wenn alles Äußere wegfällt. Kein schönes Viertel, keine freundliche Fassade. Nur sie – und ihre Stimme. Aus heutiger Sicht wirkt dieser Schritt wie eine Vorwegnahme des späteren „Je veux“-Manifests: „Euren Plunder will ich nicht, ich will das echte Leben.“

Der steinige Weg zur „Newcomerin“

Als Zaz 2010 mit ihrem Debütalbum plötzlich in den Charts auftaucht, wirkt sie für viele wie eine klassische „Newcomerin“ – eine Entdeckung des Jahres, die scheinbar über Nacht zum Star wird. Die Wahrheit ist viel härter und länger. Nach der Schule geht sie nach Bordeaux, studiert am CIAM (Centre d’Information et d’Activités Musicales) Musik und singt in der Latin-Rock-Band Don Diego. Höhepunkt: ein Auftritt beim Festival Musiques Métisses in Angoulême – weit entfernt vom späteren Weltruhm, aber ein wichtiger Schritt ins Profi-Lager.

2006 dann der Umzug nach Paris – nicht in die Glitzerwelt der Champs-Élysées, sondern in den Schatten der großen Bühne. Anderthalb Jahre singt sie im Cabaret Les Trois Maillets, täglich bis zu fünf Stunden auf der Bühne. Eine Knochenarbeit: Touristen, wechselndes Publikum, lange Nächte. Doch diese Zeit ist eine Schule, wie sie kein Konservatorium bieten kann. Sie lernt, das Publikum zu lesen, Energie über Stunden hochzuhalten, mit der eigenen Stimme zu haushalten.

Parallel dazu zieht es sie auf die Straße – nach Montmartre, zwischen Touristen, Malern und Straßenkünstlern. Zusammen mit zwei Musikern stellt sie sich hin, spielt, was sie liebt: Chanson, Jazz, alte Standards. Später erzählt sie, wie sehr sie diese Phase geprägt hat – das spontane Musizieren, das unmittelbare Feedback der Passanten. Eine Anekdote, die immer wieder auftaucht: Produzent Kerredine Soltani hört sie bei einem dieser Auftritte und ist so beeindruckt, dass er sie anspricht. Aus dieser Begegnung entsteht „Je veux“ – der Song, der alles verändern wird.

Zaz – Preis des Erfolgs

2010 erscheint das Album „Zaz“, aufgenommen in Frankreich und Québec, und schlägt ein wie eine Bombe. Plötzlich ist die Frau, die eben noch Straßenmusik machte, Dauergast in TV-Shows, toppt Charts und tourt durch Europa. Doch hinter der Erfolgsgeschichte steht ein Mensch, der mit dem Tempo kaum mithalten kann. In Interviews beschreibt sie die Jahre danach als „Explosion“, als Wirbel, in dem sie „wie in einem Traum“ gelebt habe – nur dass sie nicht wusste, wie sie in diesem Traum für sich selbst sorgen sollte.

Die Folge: Erschöpfung, Orientierungslosigkeit, der Entschluss, eine Pause einzulegen – noch bevor die Corona-Pandemie die Welt bremst. Während andere Artists von außen zur Ruhe gezwungen werden, ist es bei ihr ein innerer Notruf. In einem Gespräch sagt sie, sie habe gelernt, dass sie nicht nur Zaz sei, die Figur auf der Bühne, sondern Isa – ein Mensch, der Bedürfnisse und Grenzen hat. Das Album „Isa“ von 2021 verarbeitet genau diesen Prozess: Es ist persönlicher, intimer, weniger Pose, mehr Selbstsuche.

Eine fast poetische Anekdote aus dieser Zeit: Sie erzählt von einem Moment in Berlin, als eine Libelle sich auf ihre Hand setzt und lange bleibt – für sie ein Symbol, innezuhalten, zu atmen, präsent zu sein. Solche Bilder passen perfekt zu einer Künstlerin, die gleich gern mit der Natur spricht wie mit Menschen, die von Gesprächen mit Bäumen und dem „Heulen wie ein Werwolf“ erzählt, wenn der innere Druck zu groß wird.

„Je veux“ – Protestsong im Chanson-Kleid

„Je veux“ ist mehr als ein Hit – es ist eine kleine Revolte in Drei-Minuten-Form. Der Song entsteht im Spannungsfeld der Straßenmusikerjahre, zwischen Mietschulden, unsicheren Auftritten und dem Gefühl, in einem System zu leben, das Oberflächlichkeit höher bewertet als Menschlichkeit. Der Text baut eine klare Frontlinie auf: Hier das Angebot des Luxus – Suite im Ritz, Schmuck, High Society. Dort eine Frau, die sagt: „Was soll ich damit?“

Kritiker unterstellen ihr zunächst, diese Haltung sei verlogen: Eine Sängerin, die im Fernsehen auftritt und Platten verkauft, könne doch nicht ernsthaft den Konsum kritisieren. Zaz reagiert darauf mit einer Geschichte aus ihrem eigenen Leben: Sie erzählt, wie sie sich bewusst in ärmliche Verhältnisse begeben habe, wie sie versucht habe, Besitz unwichtig zu machen, um herauszufinden, was von ihr übrig bleibt, wenn alles Dekor wegfällt. Man muss ihr nicht in allem zustimmen – aber man spürt, dass diese Haltung nicht ein Marketing-Gag ist, sondern Ergebnis eines langen inneren Ringens.

Musikalisch verbindet „Je veux“ Chanson, Jazz und Straßenswing – Akkordeonklänge, die an Django Reinhardt erinnern, eine Rhythmik, die einem vorbeirasenden Pariser Tag ähnelt. Die ZEIT beschreibt den Song als „Parisklischee, so authentisch, dass es sogar die Franzosen lieben“. Und genau darin liegt die Magie: Zaz spielt mit Bildern der Stadt, die man zu kennen glaubt, füllt sie aber mit einer so direkten, unpolierten Stimme, dass sie wieder frisch wirken.

Die Edith Piaf – und doch ganz anders

Kaum ist Zaz in Frankreich groß, folgen die Vergleiche: „Die neue Edith Piaf“ liest man in Kritiken, Talkshows, Artikeln. Die Parallelen liegen auf der Hand: eine kleine, energetische Frau mit markanter Stimme, Straßenmusik-Vergangenheit, Chanson-Wurzeln. Doch wer genauer hinhört, merkt schnell: Sie ist keine Kopie, sondern eine Fortführung – in einer anderen Zeit, mit anderen Themen.

Piaf sang vom Schmerz der Liebe, vom Elend der Armen, von Schuld und Sehnsucht. Zaz singt vom Recht auf Freude, vom Mut, sich zu verweigern, von Selbstakzeptanz. In einem FAZ-Porträt heißt es, ihr Walzer „On ira“ sei ein Bekenntnis zur Selbstliebe. Sie selbst berichtet von Psychotherapie, von der mühsamen Arbeit, „die Art und Weise, wie man fühlt, neu zu denken“. Das alles fließt in ihre Texte ein – weniger als platte Bekenntnisse, mehr als Unterstrom, der jede Zeile trägt.

Gleichzeitig ist sie sich der Verantwortung bewusst, die mit ihrer Popularität kommt. Sie engagiert sich für Nachhaltigkeit, beteiligt sich an Projekten wie Colibri, tritt bei Les Enfoirés auf, um Obdachlosenhilfe zu unterstützen. Ihre Kunst und ihr Engagement sind dabei keine getrennten Welten – in Interviews betont sie immer wieder, dass sie nicht erzählen könne, was sie selbst nicht lebt.

Chronistin ihrer Generation

Streng genommen ist Zaz längst keine Newcomerin mehr – ihr Debüt liegt über ein Jahrzehnt zurück, sie füllt Arenen, erhält internationale Preise, ihre Alben verkaufen sich millionenfach. Doch in einem tieferen Sinn bleibt sie immer wieder neu: Sie erfindet sich von Album zu Album weiter, legt Schichten von Image und Pose ab, zeigt mehr von „Isa“, wie sie sich selbst nennt.

Ihr Weg erzählt von einer Frau, die früh mit Brüchen und Unsicherheit konfrontiert war, sich aber weigerte, in diesen Mustern zu bleiben. Die sich bewusst in Armut, in Unbequemlichkeit, in radikale Ehrlichkeit gestürzt hat, um herauszufinden, wer sie wirklich ist. Die als Straßenmusikerin gelernt hat, dass die direkteste Verbindung zum Publikum nicht über Scheinwerfer, sondern über eine offene Stimme entsteht.

Im Rückblick wirkt ihre Geschichte fast wie ein modernes Märchen – eines ohne Feen und Prinzessinnen, dafür mit Mietschulden, Cabaret-Schweiß, Therapiestunden und einer hart erkämpften Selbstliebe. Dass ausgerechnet eine solche Biografie eine der größten französischen Sängerinnen ihrer Zeit hervorbringt, sagt viel über das Publikum aus, das ihr zuhört: Es ist müde von Hochglanz und perfekt inszenierter Glückseligkeit. Es will jemanden, der sagt: „Ich will eurem Plunder nicht“ – und das glaubhaft lebt.

Zaz ist damit mehr als eine Stimme. Sie ist so etwas wie eine Chronistin derer, die sich nicht mehr verkaufen wollen, um dazuzugehören. Und vielleicht ist genau das das Geheimnis ihres Erfolgs: Sie singt nicht nur über Freiheit – sie riskiert sie.

Zaz Karriere in Stichpunkten

Hier sind die wichtigsten Meilensteine in der Karriere von Zaz in Stichpunkten, chronologisch geordnet:

  • 1980: Geburt von Isabelle Geffroy (Künstlername Zaz) am 1. Mai in Tours, Frankreich.
  • Kindheit/Jugend: Frühe musikalische Ausbildung (u. a. Klavier, Geige, Gitarre), zweiter Platz bei einem Rundfunk‑Gesangswettbewerb im Kindesalter.
  • 2000: Stipendium für das Musikzentrum CIAM in Bordeaux; Beginn professioneller Live‑Ausbildung.
  • Früh 2000er: Sängerin in der Bluesband Fifty Fingers, in einem Jazz‑Quintett und weiteren Formationen; Aufbau von Live‑Erfahrung.
  • 2006: Umzug nach Paris, Engagement im Cabaret Les Trois Maillets mit täglichen, mehrstündigen Auftritten.
  • Mitte/Ende 2000er: Straßenmusik auf Montmartre; dort entdeckt sie Produzent Kerredine Soltani.
  • 2009: Gewinn des Talentwettbewerbs „Réservoir Generation“ von Radio France Bleu, ausgetragen im legendären Pariser Olympia – wichtiger Karrieresprung.
  • 2010: Veröffentlichung der Single „Je veux“, die in mehreren Ländern (u. a. Belgien, Schweiz, Deutschland) hohe Chartplatzierungen, Gold- und Platin-Auszeichnungen erreicht und ihr den internationalen Durchbruch bringt.
  • 2010: Erscheinen des Debütalbums „Zaz“, das ein halbes Jahr auf Platz 1 der französischen Albumcharts steht, in Deutschland Platz 3 erreicht und in vielen Ländern mit Gold/Platin ausgezeichnet wird.
  • 2011: Echo‑Nominierung als „Newcomer des Jahres (international)“.
  • 2012: Zweite Echo‑Nominierung in der Kategorie „Künstlerin International Rock/Pop“.
  • 2012: Symbolträchtiger Auftritt auf dem Mont Blanc, wo sie „Je veux“ unplugged performt; der Auftritt wird in einer ZDF/Arte-Produktion festgehalten.
  • 2013: Release des zweiten Studioalbums „Recto verso“ mit dem Hit „On ira“; das Album erreicht in Frankreich Doppel‑Diamantstatus, insgesamt über 500.000 verkaufte Einheiten in Frankreich, zusätzlich hohe Verkäufe im Ausland.
  • 2014: Veröffentlichung des Konzeptalbums „Paris“, einer Hommage an die französische Hauptstadt, das in Frankreich dreifach Platin erreicht.
  • 2014: Abschluss einer ausverkauften Welttournee mit 93 Konzerten auf fünf Kontinenten.
  • 2015: Live‑Album „Sur la route“, das die „Recto verso“-Tour dokumentiert und in Frankreich Platin erhält.
  • 2017: Gründung der Organisation Zazimut, die sich für Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit und alternative Gesellschaftsmodelle einsetzt; zusätzlich Engagement für die ökologische Bewegung Colibri.
  • 2018: Veröffentlichung des vierten Studioalbums „Effet miroir“, das in Frankreich in nur sechs Wochen Platinstatus erreicht.
  • 2021: Album „Isa“, auf dem sie deutlich persönlicher wird und Themen wie Selbstfindung, Therapie und innere Heilung verarbeitet.
  • 2022: Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (Ehrenpreis) für ihr gesellschaftliches Engagement und ihre Haltung als Künstlerin.
  • 2025: Veröffentlichung des sechsten Studioalbums „Sains et saufs“, mit dem sie nach einer Pause auf die große Bühne zurückkehrt.
  • 2025/2026: Ankündigung und Durchführung neuer Tourneen mit zahlreichen Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter Open-Air-Konzerte wie in Berlin (Zitadelle Spandau) und beim Hohentwielfestival.

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